Willkommen
Ecuadorianische Farben
Unsere Anden
Cuenca die Stadt der Flüsse
Unser Urwald
Die Galápagos-Inseln
ecuamigos.org»Über uns»Archiv

Archivierte Beiträge

In dieser Rubrik werden wir einige der eingestellten Beiträge archivieren, damit ihr sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmals lesen könnt.

 

Schlacht vom Pichincha

Quito macht Furore

Nachdem die ecuadorianische Hauptstadt 2013 mit überwältigender Mehrheit den World Travel Awards 2013 gewonnen hat, ist es dieses Jahr Austragungsort für diesen prestigeträchtigen Tourismuspreis.

Dieses Weltereignis findet am 9. August 2014 im Glaspalast von Itchimbía statt. Nach einem Galadiner werden die Preise für 2014 verliehen. Selbstverständlich ist Quito auch wieder nominiert und wir können hoffen, dass es auch dieses Mal reicht, um der Welt zu zeigen, dass Ecuador zwar ein kleines Land ist, aber eine Megapotenz in Sachen Tourismus. Das zeigen übrigens auch die Zahlen. Im Monat April kamen 23% mehr ausländische Touristen als im Vorjahresmonat.

Auch Du kannst für Quito stimmen: Hier ist der Link zur Abstimmungsseite: www.worldtravelawards.com/vote-for-quito-2014&action=process_vote

Rosen für Cannes 2014

Das Filmfestival in Cannes ist jedes Jahr ein Megaevent für die Filmindustrie. Die Schönen und Reichen der Glamourszene treffen sich für ein Filmspektakel sondersgleichen.

Auch Ecuador präsentiert sich mit einem eigenen Stand. In der Veranstaltung "Marché du Film" wird man unter dem Motto "Ecuador liebt das Leben" das Land als Filmnation präsentieren.

Der ecuadorianische Film ist im Kommen. Wachstumsraten von bis zu 300 Prozent sind nicht ungewöhnlich. Pro Jahr werden ca. 5 neue Filme heraus gebracht. Als Wettbewerbsfilm ist der Film "Ruta de la Luna" von von Juan Sebastián Jácome (Ecuador/Panama 2012).

Weitere ecuadorianische Filme sind:

  • "Sin Otoño, Sin Primavera" (Ohne Herbst, ohne Frühling - Gesellschaftsdrama)
  • "La puta realidad" (Die verdammte Wahrheit - Sozialthriller)
  • "UIO: Sácame a pasear" (UIO: Führ mich aus - Spielfilm)
  • "Cuando estalle la mañana" (Wenn der Morgen hereinbricht - Drama)
  • "Flores Negras" (Schwarze Blumen - Drama)
  • "Quito 2023" (Quito 2023 - Science Fiction)

 Obendrein wurde das gesamte Festival mit ecuadorianischen Rosen verschönert. Die Auslandshandelsorganisation PRO ECUADOR fädelte dies genauso ein, wie bei der Heilisprechung im Frühjahr in Rom. Ecuador macht ganz schön Furore.

Rosen für den Papst

Am 27. April werden die Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. heilig gesprochen. Die ganze katholische Welt ist in heller Aufregung und Rom putzt sich heraus. Was die wenigsten jedoch wissen ist die Tatsache, dass ca. 30 000 Rosen aus Ecuador die festlichen Altäre schmücken werden.

Rosen sind eines der Exportschlager unseres Landes. Jährlich werden ca. 121000 Tonnen zu einem Wert von 714 Mio. USD in die Welt exportiert. Die Anbaufläche beträgt ca. 2500 HA auf über 2000 Meter Meereshöhe, wo sie gerade in Äquatornähe die beste Sonne und eine stabile Temperatur haben. Ecuadorianische Rosen gelten als die schönsten und besten der Welt mit großen Blütenköpfen und brillanten Farben. Etwa 20 Exportfirmen haben dies in Zusammenarbeit mit dem Vatikan und italienischen Importfirmen auf die Wege gebracht. Wenn Du also heute Bilder von diesem Ereignis siehst, dann schau mal auf die Rosen am Altar. Sie kommen aus unserem schönen Ecuador.

 

Correa in Europa

Direkt nach Ostern ist unser Präsident nach Europa abgereist. Zuerst war er in Spanien. Dort besuchte er erst Barcelona, um dort von der Universität die Ehrendoktorwürde zu erhalten. Danach ging es nach Madrid, Spaniens Hauptstadt. Dort traf er sich mit den Honorationen des Landes, um über aktuelle politische Themen zu reden. Danach geht es nach Italien. Dort nimmt Correa an der Heiligsprechung von Johannes XXIII. teil. Selbstverständlich trifft sich unser Präsident auch mit den örtlichen ecuadorianischen Migrantengruppen unter denen er viele Anhänger hat.

Die Woche davor war Correa in den USA. Um in Harvard, Yale und dem MIT über "Das ecuadorianische Wunder" zu referieren. Als Wunder bezeichnet die Regierung den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel der letzten 10 Jahren während seiner Bürgerrevolution in Ecuador.

 

Quito und Berlin stärken Beziehungen

Der regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, traf sich diese Woche mit dem amtierenden Bürgermeister der ecuadorianischen Hauptstadt Augusto Barrera.

Die zwei Politiker sprachen unter anderem übrer die wirtschaftliche Entwicklung, urbane Mobilität, Abfallwirtschaft und über den kulturellen Austausch. Beide Bürgermeister unterstrichen die Möglichkeit die Zusammenarbeit zu intensivieren und die Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten zu stärken.

Augusto Barrera übergab Klaus Wowereit einen Antrag zu einer Städtepartnerschaft, um als Symbol der Partnerschaft zwischen den beiden Städten einen Beitrag zu leisten. Dabei soll die integrative Stadt, junge und lebendige Kultur zwei der Hauptthemen der Partnerschaft dienen.

Zuvor wurde Wowereit von Präsident Correa im Präsidentenpalast Carondelet empfangen, auf dessen Einladung er sich derzeit in unserem Land befindet.

Während des Meinungsaustausches bekräftigte Wowereit die Leistungen des Landes, besonders den wirtschaftlichen Fortschritt und die Verringerung der sozialen Kluft zwischen arm und reich. »Den Berichten zufolge, die wir aus Ecuador erhalten haben, habe ich gehört, dass unter der Präsidentschaft Correas einen wirtschaftlichen Fortschritt gab und die soziale Kluft nicht weiter geworden ist, sondern geschlossen wurde und das ist etwas Unerlässliches für den Fortschritt ist.«, sagte der Berliner Bürgermeister.

Klaus Wowereit wird sich auch mit Mauricio Rodas treffen, dem gewählten Bürgermeister von Quito.

Fußball

Während Deutschland am 05.03.2014 vor dem Fernseher ein eher langweiliges deutsches Spiel gegen Chile betrachtet hat, waren die Nerven vor den ecuadorianischen Fernsehern zum Bersten gespannt. Parallel zum Deutschland - Chile Spiel fand in England ein Freundschaftsspiel der ecuadorianischen Fussballnationalmannschaft gegen die Soceroos aus Australien statt.

Ein Spiel was spannender kaum sein konnte. Die ecuadorianische Mannschaft spielte anfangs schlecht. Die erste Halbzeit konnte man schlicht vergessen. Das Zwischenergebnis war auch entsprechend. Mit 0:3 stand man mal wieder auf der Verliererstraße und man konnte schon die Schlagzeilen der Gazetten in Ecuador erahnen, die dieses Spiel kommentieren würden. Doch dann geschah das schier Unmmögliche. Es begann eine beispiellose Aufholungsjagd gegen die Australier. Binnen kürzester Zeit machte man aus dem 0:3 ein 3:3 und im Endspurt sogar noch ein 4:3 für Ecuador. SIEG! Das war auf jeden Fall spannender als das Deutschland - Chile Spiel. Deutschland muss sich also vor Ecuador in Acht nehmen bei der WM 2014.

Uhrzeit in Ecuador:   © 1998 - 2015 ecuamigos.org