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Das 20. Jahrhundert

Das frühe 20. Jahrhundert war geprägt durch die generell instabile Situation der Weltgeschichte. Zwei Weltkriege, Weltwirtschaftskrise und der Zusammenbruch der Kakaoindustrie als Hauptexportware waren Grund für die politische Instabilität des Landes. Erst mit dem Auffinden von Erdöl begann der stetige Aufwärtstrend ab der 1960er Jahren. Es begann die Industrialisierung des Landes, nachdem Ecuador zuvor hauptsächlich Agrarland war. Dennoch konnte die politische Instabilität nicht beendet werden.

Zwischen 1934 bis 1972 wurde der Diktator Velasco Ibarra mehrfach gewählt und weg geputscht. Hinzu kamen noch politische Konflikte mit den Nachbarstaaten Kolumbien und Perú. Das Protokoll von Rio de Janeiro sorgte für eine Zäsur der territorialen Integrität des Landes. Ecuador verlor mehr als zwei Drittel des Territoriums. Hintergrund waren nicht unbedingt Machtbestrebungen von Perú, sondern vielmehr der Druck aus Washington, um US-amerikanische Wirtschaftsinteressen zu wahren. In Perú durften US-amerikanische Ölkonzerne schalten und walten wie sie wollten, während man in Ecuador über den staatlichen Erdölkonzern nicht umhin kam. Aus diesem Grund wurde 1942 ein unnötiger Krieg angezettelt, der im Protokoll von Rio de Janeiro beigelegt wurde. Die Grenzstreitigkeiten wurden jedoch bis 1995 weiter geführt.

Seit 1973 wird die innenpolitische Situation des Landes nicht unwesentlich durch die Erdölproduktion mitbestimmt. Trotz interner Schwierigkeiten und einiger Grenzkonflikte ist das Leben in Ecuador im Allgemeinen friedlich und das Land gehört zu den sicherten Reiseländern Südamerikas.

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