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Die Unabhängigkeit und Republik

Für die Unabhängigkeit Ecuadors von den Spaniern sind vornehmlich zwei Namen zu nennen: Simón Bolívar und Antonio José de Sucre.

Es waren diese zwei Männer, die es schafften das heutige Ecuador in die Unabhängigkeit zu führen und die Kolonialzeit zu beenden.

Beginn des 19. Jahrhunderts begannen die Unabhängigkeitsbewegungen in den spanischen Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent. Eine wichtige Figur dabei spielte bereits Simón Bolívar.

Während die spanische Armee ein Interesse hatte, diese Bewegungen zu unterdrücken und zu zerschlagen, wurde das nationale Bewusstsein in der Bevölkerung immer größer.

In Guayaquil traf Simón Bolívar auf San Martín, dem Befreier des Süden Südamerikas. Beide wollten den Rest Perus, der noch in spanischer Hand war gemeinsam befreien was ihnen dann in der Schlacht von Ayacucho unter Führung von Sucre gelang. Südamerika war endlich frei und unabhängig!

Während Simón Bolívar die Idee hatte, Großkolumbien (das heutige Ecuador, Kolumbien, Venezuela und Panamá) als Republik erstehen zu lassen, waren seine Widersacher anderer Meinung weshalb es im Zuge der Unabhängigkeit zu Streitereien kam. 1830 spaltete sich Ecuador von Großkolumbien ab und war seit dem eigenständige Republik.

Doch die ersten republikanischen Jahre brachten keine Beruhigung. Sie verliefen ziemlich turbulent. Eine demokratische Tradition war ebenso nicht vorhanden wie der Wille nach Veränderung. Zumal noch immer Leute an der Macht waren, die mit der indigenen Bevölkerung gar nichts am Hut hatten. Trotz Unabhängigkeit waren die Indianerstämme weiterhin die Leidtragenden der Gesellschaft. Dies dauert bis in die heutige Zeit hinein.

Zwischen 1850 und 1920 war der politische Machtkampf geprägt von Auseinandersetzungen zwischen liberalen an der Küste ansässigen und konservativen in den Anden ansässigen Kräften. Die Liberalen standen für soziale Reformen und einer Säkularisierung, während die Konservativen die Macht und den Klerus festigen wollten. Letztendlich wurden kleine Reformen durchgebracht wie die formale Trennung von Staat und Kirche, die Einführung der Zivilehe und die Religionsfreiheit. Letztere vor allem für die indigenen Bevölkerungsschichten wichtig, da sie noch immer ihren alten Gottheiten frönten.

 

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