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Das Inkaimperium

Obwohl die Inkas bereits im 11. Jahrhundert in den peruanischen Anden gegründet wurden, dauerte es bis 1460 bis sie schließlich Ecuador erreicht haben, um die Cañaris zu erobern. Der damalige Inka war Tupac Yupanqui gewesen. Er erbaute die Stadt Tomebamba, das heutige Cuenca. Von Tomebamba ist nicht viel übrig geblieben, lediglich die Festung Ingapirca in der Nähe von Cuenca zeugt noch von den inkaischen Bebauungen in der Region. Bis heute weiß man nicht ob Ingapirca nun Festung oder Tempel war. Erst im Jahre 1492 als Kolumbus die Karibik erreichte, wurden die nördlichen Herrschaftsgebiete durch erbitterten Kampf dem Inkareich einverleibt.

Der damalige Inka war Huayna Capac. Er ging aus Gründen der Staatsräson eine Liaison mit einer Shyriprinzessin ein und diese gebar ihm einen Sohn: Atahualpa. In Cuzco, der Hauptstadt des Imperiums hatte Huayna Capac bereits einen Thronfolger: Huáscar. Bei seinem Tod wurde das Reich in zwei geteilt. Der nördliche Teil bekam sein Sohn Atahualpa, den südlichen Teil der legitime Thronerbe Huáscar. Es kam wie es kommen musste. Die beiden Halbbrüder begannen einen unerbittlichen Bürgerkrieg, der das Reich schwächte.

Schließlich besiegte Atahualpa seinen Halbbruder, doch sein Sieg war von kurzer Dauer. Die spanischen Invasoren waren bereits gelandet und entführten Atahualpa in die Stadt Cajamarca. Nach mehreren Monaten Geiselhaft und einer Lösegeldzahlung von einem ganzen Haus voller Gold, ermordete Pizarro seinen Gegner aufs Grausamste. Das Reich zerfiel. Selbst Inkageneräle wie Calicuchima, Quis Quis oder Rumiñahui konnten keine Wende schaffen und wurden selbst von den spanischen Schergen besiegt.

 

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