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Esmeraldas


Esmeraldas ist eine große Provinz. Sie hat ca. 15906 km² und grenz im Norden mit der Republik Kolumbien, im Westen an den Pazifischen Ozean, im Süden mit den Provinzen Manabí und Pichincha und im Oste mit Carchi und Imbabura.

Esmeraldas ist eine reine Küstenprovinz. Sie hat kaum Erhebungen, die nicht über 800m ragen, jedoch wird sie von zahlreichen wichtigen Flüssen durchzogen wie den Santiago, den Mira, den Cayapas, den Blanco, den Esmeraldas und den Guayllabamba, die das Land fruchtbar machen.
Esmeraldas hat 230km Küste und hat wichtige geographische Punkte wie zum Beispiel die Bucht Ancón de Sardinas, das Limones-Delta, das Santiago-Delta, die Bucht von Atacames und Punta Galera unter anderen.

Im nördlichen Teil der Provinz von der Flussmündung des Saija in Kolumbien bis zur Bucht von San Mateo findet man archäologische Spuren, die auf eine wichtige präkolumbische Existenz hinweisen, die sich zwischen 260 v. Chr. und 90 n. Chr. dort aufhielt. Die Archäologen gaben dem ganzen Gebiet den Namen Tolita.

In der Nähe der Provinzhauptstadt existiert eine der wichtigsten Ölraffinerien des Staates mit einem eigenen Verladehafen. Hier wird das meiste Erdöl aus Ecuador exportiert.

Der wirtschaftliche Ertrag gründet sich aus der Landwirtschaft, der Viehzucht und dem Holzhandel. In den letzten Jahren kam noch die Shrimpsexportation hinzu.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist afroecuadorianisch. Das kommt daher, dass 1553 ein spanisches Schiff voller afrikanischer Sklaven vor den Küsten Esmeraldas' Schiffbruch erlitten hat. Die Sklaven gelang es an Land zu schwimmen und versteckten sich im Urwald, der vom Klima und der Vegetation ihrer ursprünglichen Heimat ähnlich war. Es bildete sich ein autarker Nukleus, der Kolonialzeit, Unabhängigkeit und Moderne überstanden hat.

Geschichte

Vor der spanischen Invasion war das Gebiet von Stämmen wie die Atacames, Colorados, Cayapas und weiteren besiedelt.

Das Küstengebiet vom heutigen Esmeraldas wurde 1526 von Bartolomé Ruiz “entdeckt”, als er seine Schiffe auf denen Diego de Almagro und Franzisco Pizarro für ihren verbrecherischen Feldzug im Inkareich auf dem Weg nach Süden waren. Esmeraldas hat seinen Namen aufgrund des Reichtums an wertvollen Steinen vor allem natürlich Smaragde, die die spanischen Invasoren auf diesem Flecken Erde fanden.

Bereits während der Kolonialzeit war es spanische Provinz. Während dieser Zeit war die Haupstadt mal San Mateo, mal Atacames. Nach der Unabhängigkeit verlor das Gebiet seinen Status als Provinz und wurde Teil des Departements Quito. Erst 1847 wurde es wieder eigenständige Provinz.

Seit 1852 wurde die Hauptstadt wieder verändert und ist bis heute so geblieben: Esmeraldas als Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Geographische Lage

Sehenswürdigkeiten

  • Strände von Atacames, Same, Súa, Tonchigüe, Tonsupa und Castelnuovo
  • Die afroecuadorianische Musik aus Esmeraldas
  • Insel Muisne
  • Bananensümpfe
  • La Isla Bonita
  • Regionales Archäologisches Museum
  • Ökologisches Reservat Mangrovenwälder von Manglares Cayapas-Mataje
  • Chocó Wald
  • La Tolita (Pampa de Oro)
  • Wasserfall „Princesa Tari“
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