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Cotopaxi

Cotopaxi hat ca. 6071 km² und grenzt an folgende Provinzen: Im Norden an Pichincha, im Süden an Bolívar und Tungurahua, im Osten an Napo und im Westen an Los Ríos.

Die Hauptstadt ist Latacunga eine der wichtigsten Städte in Zentralecuador. Latacunga ist auch der Ausweichflughafen, wenn in Quito der Flughafen witterungsbedingt mal wieder ausfällt.

Durch die Provinz durchquert die Andenkordillere und die wichtigsten Erhebungen sind der höchste aktive Vulkan der Welt, der Cotopaxi mit 5897m, dann wären da noch die Illinizas (5263m), der Quilindaña (4878m), der Quispicacha (4578m), der Yanaurco (4292m) und der erloschene Vulkan Quilotoa (3918m), in dessen Krater sich eine wunderschöne Lagune gebildet hat. Die Lagune ist eine Thermalquelle mit 16° C kaltem Wasser, das reich an Salzmineralien ist.

Der wichtigste Fluss ist der Cutuchi, der durch Cotopaxi und Tungurahua fließt, um dann dort als Patate größere Berühmtheit genießt.
Cotopaxi ist von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt. So kommt die beste Milch und die dazugehörigen Milcherzeugnisse des Landes und viel Körnerfrucht aus dieser Provinz.

Natürlich sollte man nicht die Folklore von Cotopaxi vergessen mit den berühmten Tänzern von Pujilí zu Fronleichnam und die Mama Negra im September, ein unvergessliches Spektakel in Latacunga.

Geschichte

Die ursprüngliche Bevölkerung waren wohl Nachkommen der Chibchas, aufgrund unzähliger Migrationen kamen noch Cayapas, Atacama-Stämme und Quijos dazu. Die Anzahl der Menschen gründete schon vor dem Einfall der Inka wichtige Siedlungen.

Als die Invasion aus dem fernen Cuzco kam, wurde die ethnische Zusammensetzung erneut durcheinander gewürfelt. Die Inka ordneten Massendeportationen in das heutige Gebiet an und sorgten somit für eine schnellere Assimilierung der eroberten Gebiete.

Die Tacungas kämpften erst gegen die Inka-Invasion, doch dank der geschickten Politik von Huayna Cápac und des Mestizentums, wurde der Widerstand im Nachgang dann gegen die spanischen Invasoren geführt.
Bereits vor der Ankunft der Spanier war Latacunga ein so genanntes Tambo – eine Rastsiedlung für die Inkas. Die Überlieferung sagt, dass Huayna Cápac die Zwangsumsiedlungen damit schmackhaft machen wollte, in dem er den Siedlern sagte: „Llacta cunani“, was soviel wie „Ich gebe Euch diese Land.“ bedeutet. Latacunga könnte aus diesem Satz her rühren.

Früher waren Gebiete der heutigen Provinz Tungurahua Teil der Provinz, die jedoch selbst erst mal Teil der Provinz Pichincha war. Erst 1851 wurde die Provinz eigenständig.

Zuerst hieß die Provinz León um den Philantrop aus Latacunga Vicente León zu ehren. Erst seit 1938 wurde eine weitere Namensänderung angeordnet und seitdem heißt die Provinz nun Cotopaxi.

In der Eingeborenensprache heißt Cotopaxi „Thron des Mondes“.

Geographische Lage

Sehenswürdigkeiten

  • Nationalpark Cotopaxi
  • Mama Negra Feste
  • Ethnische Gruppe Panzaleo
  • Erholungsgebiet El Boliche
  • Lagune von Yambo
  • Tänzer von Pujilí
  • Vulkan Cotopaxi
  • Stadt Latacunga
  • Lagune Quilotoa
  • Stadt Salcedo
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