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Chimborazo

Derzeit hat Chimborazo 6593 km² und grenzt an folgende Provinzen: Im Norden an Tungurahua, im Süden an Cañar, im Osten an Morona-Santiago und im Westen an Bolívar. Chimborazo umfasst die Senke von Riobamba und Alausí und Teile der Senke von Chimbo.

Die Hauptstadt der Provinz ist Riobamba. Durch die Provinz durchläuft die Andenkordillere mit stolzen Bergen wie den Cubilín (4711m), den Koloss Chimborazo, Ecuadors höchsten Berg mit 6310m, den Altar (4545m), den Cruzpungo (4281m), den Ñaupán (4515m), den Lalanguso (4293m), den Chanloor (4300m) und die Hochtäler (altiplano) von Cajabamba, Colta und Guamote. Nicht zu vergessen sind die fruchtbaren Täler von Guano, Riobamba und Penipe und die Páramo Hochebenen wie die von Urbina, Cubilín und Achupallas.

Der Chambo, der Guamote, der Chanchán, der Cebadas und der Chimbo durchfließen die Provinz, letzterer ist gleichzeitig natürliche Grenze zur Provinz Bolívar. Dieser Flußreichtum begünstigt die Provinz als Produzentin von Gemüse, Weizen, Roggen, Kartoffel, Früchte, Fleisch, Milch und Käse von hoher Qualität.

Geschichte

Die Archäologen und Geschichtsschreiber gehen davon aus, dass die Bewohner des Königreichs Puruhá, dessen Gebiet von den Grenzen des Königreichs Quitu Shyri im Norden bis zu den Grenzen der Cañaris im Süden reichte. Sie waren so genannte Jíbaros, also karibischen Ursprungs, deren Migrationen innerhalb der heutigen Landesgrenzen vom Amazonasgebiet hoch in die Ostkordillere in das interandine Zwischental reichten. Die Puruhá waren ein kriegerisches Volk. Die Shyris, deren Machtzentrum Quito war, konnten sie nicht besiegen. Erst durch eine politisch arrangierte Hochzeit zwischen einer Shyri-Prinzessin und dem Thronfolger der Puruhá konnten die Shyris Einfluß auf dieses Gebiet gewinnen.

Als Tupay Yupanqui der Inka aus dem fernen Cuzco das Gebiet begann zu erobern, erhielt dieser massiven Widerstand aus den Reihen der Puruhá. In der Schlacht von Tiocajas jedoch starb der Bruder der Puruhá-Königs mit 16 Tausend seiner Mannen. Jeder weitere Versuch gegen die überwältigende Anzahl an Inka-Kriegern scheiterte und schließlich musste man sich den Truppen von Huayna Cápac ergeben. Pacha die letzte Shyri-Prinzessin wird in Quito als die offizielle Thronfolgerin gekürt. Aus ihrer Vermählung mit Huayna Cápac ensteht Atahualpa, der letzte Inka.

Mit der spanischen Invasión wurde wichtige Siedlungen im Bereich der heutigen Provinz Chimborazo gegründet, die bald wirtschaftliche und handelstechnische Bedeutung erlangten. Während der Unabhängigkeit war das Volk an allen wichtigen Ereignissen beteiligt. Sei es nun die Quiteñer Revolution vom 10. August 1809 oder die Schlacht am Pichincha am 24. Mai 1822.

Die Provinz Chimborazo wurde bereits 1824 gegründet im Zuge der Territorialaufteilung von Großkolumbien. Ursprünglich war die Provinz Bolívar auch Teil dieser Provinz, doch 1884 wurde aufgrund der neuen Territorialaufteilung dieser Teil abgespalten.

Geographische Lage

Sehenswürdigkeiten

  • Wüste von Palmira
  • Vulkan Chimborazo
  • Stadt Guano
  • Zug zur Teufelsnase (Nariz del Diablo)
  • Lagunen von Atillo oder Colay
  • Stadt Alausí
  • Lagunen von Ozogoche
  • Kirche in Balbanera
  • Kathedrle von Riobamba
  • Stadt Riobamba
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