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Cañar

Cañar hat die wichtigste archäologische Stätte, die das Land und die Provinz bietet: der "Palast von Ingapirca". Diese bestand bereits vor der Ankunft der Inkas und hat die spanischen Herrschaft überstanden. Der 26. Januar 2001, bekam die Provinz deshalb den Namen "Archäologische Hauptstadt von Ecuador."

Cañar beinhaltet die Senke mit gleichnamigen Namen, die umschlossen wird vom Gebirgsknoten von Azuay und der Strang Churiquin-Buerán im Norden und Osten und den Bergen Cancay, Buerán und dem Molobog Gebirge im Süden.
Die wichtigste Erhebung ist der Cerro San Vicente, der 3710m erreicht. Der wichtigste Fluß ist der Cañar, der im Gebirgsknoten von Azuay entspringt und bis zum Golf von Guayaquil reicht und gegenüber der Insel Mondragón in den Pazifik fließt.

Cañar hat ca. 3121 km² und grenzt im Norden an die Provinz Chimborazo, im Süden an Azuay im Osten an Morona-Santiago und im Westen an Guayas.
Getreide bildet die Grundlage für der wirtschaftlichen Reichtum der Provinz. Hauptstadt dieser Provinz ist Azogues. Vor allem Weizen und Gerste sind die Hauptprodukte dieser Provinz. Nicht zu vergessen wäre die Zucker- und Zementindustrie, die sehr stark vertreten ist.

Wichtigster touristischer Anziehungspunkt ist wohl der archäologische Komplex von Ingapirca. Bis vor kurzem dachte man, dass dieses grandiose Bauwerk der Inkas eine Festungsanlage oder ein Palast war, doch neuere Erkenntnisse belegen, dass Ingapirca nur eine Tempelanlage war.
Neben dem Komplex sollte man sich natürlich nicht das Museum, das am Komplex angeschlossen ist, nicht entgehen lassen. Dort lernt man Näheres über die Cañari- und Inkakultur kennen.

Geschichte

Das Gebiet der Provinz war genauso wie Azuay von den Cañari Indianern bewohnt. Ein starkes und uneinnehmbares Volk, welches bereits vor den Spaniern den Invasoren aus dem Süden trotzte.

Zuerst war es Teil der Provinz Azuay, aber dank regionaler Politiker wurde die Provinz 1880 eigenständig in dem man die Kantone Azogues und Cañar, sowie die Gemeinde Deleg zur Provinz ernannte. Zuerst nannte man sich Provinz Azogues.

Mit der neuen Territorialaufteilung 1884 bekam die Provinz ihren heutigen Namen „Provinz Cañar“.

Geographische Lage

Sehenswürdigkeiten

  • Archäologischer Komplex Ingapirca
  • Archäologischer Komplex Coyoctor
  • Lagune Culebrillas
  • Kapelle der Heiligen Jungfrau de la Nube
  • Archäologischer Komplex Cojitambo
  • Kapelle der Heiligen Jungfrau del Rocío
  • Museum Guantug
  • Kirche San Miguel de Porotos
  • Kathedrale von Azogues
  • Textilhandwerkskunst der Cañari
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