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Bolívar

Bolívar liegt am westlichen Hang der Andenkordillere und ist der geographische Mittelpunkt des Landes. Die Provinz beinhaltet die Senke des Chimbo Flusses und erstreckt sich bis zum Küstengebiet. Das ist der Grund wieso Bolívar mehrere Klimazonen hat: von der Kälte der Páramo Hochebenen bis zur subtropischen Hitze.

Die Provinz hat eine Fläche von ca. 3953 km² und grenzt im Norden an Cotopaxi, im Süden an Chimborazo und Guayas, im Osten an Tungurahua und Chimborazo und im Westen an Los Rios. Seine Hauptstadt ist Guaranda.
Durch Bolívar verläuft die Chimbo-Kordillere, die vom westlichen Hochtal des Chimborazos kommt. Wichtige Erhebungen sind der Capadiac (4900m), der Gallorumi (4200m) und der Catanaguán (3900m). Wichtigster Fluß ist der Chimbo, der gleichzeitig Grenzfluß zur Provinz Chimborazo ist.

Der landwirtschaftliche Reichtum der Provinz ist aufgrund der Klimazonen enorm: In Hochgebieten wird Weizen, Gerste, Bohnen, Mais, Melloco, Linsen und Kartoffeln angebaut. In den suptropischen Gebieten wird Zuckerrohr, Café, Orangen, Grapefruit, Reis, Rukubaum und andere lokale Produkte angebaut.

Geschichte

Das Gebiet dieser Provinz war von den mutigen Ureinwohnern der Chimbus bewohnt. Diese indigene Nation war wiederum unterteilt in die Guarangas, Tomableas, Azancotos y Chillanes.

Mit dem Eindringen der Spanier, erlebten diese einen starken Widerstand, aber letztendlich akzeptierten die Nativen ein friedliches Miteinander. Es war just auf ihrem Territorium an dem 1534 Sebastián de Benalcázar die Stadt Chimbo gründete - die erste spanische Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Ecuadors.

Während der Kolonialzeit profitierte die Provinz vom Handelsweg und der damit verbundenen Entwicklung zwischen Quito und Guayaquil.
Während der Unabhängigkeit waren es die heroischen Taten ihrer Söhne und Töchter, die diese zum Sieg verhalf. So hat Josefina Barba, eine tapfere Frau aus Guaranda, die Berge und Schluchten überquerte, um den Patrioten in Guayaquil die Stellungen der Royalisten zu verraten. Diese mutige Handlung erlaubte den Triumph am Camino Real am 9. November 1820.

In den ersten Jahren der Republik war das Gebiet Teil der Provinz Pichincha bis zum 30. Juli 1835 dias neue Gesetz der Territorialteilung von Ecuador in Kraft trat und das Gebiet ab sofort dann Teil der Provinz Chimborazo  war.
Ab 1860 war das Gebiet dann Teil der Provinz Los Rios bis 1884 dann die eigentliche Provinz Bolívar ausgerufen wurde.

Geographische Lage

Sehenswürdigkeiten

  • Ethnische Gruppe der Waranka
  • Stadt San Miguel de Bolívar
  • Karnaval von Guaranda
  • Salinen von Tomabela
  • Stadt Guaranda
  • Faunistisches Reservat El Chimborazo
  • Stadt Caluma
  • Stadt Balsapamba
  • Wasserfall La Milagrosa
  • Kappe der Heiligen Jungfrau von Guayco
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